Über & mit uns

Hier haben wir Ihnen vielseitige Informationen zu 9punkt9 zusammengestellt.

Praxisräume

Unsere Praxis befindet sich im 1. Stock an der Effingerstrasse 4, zentral und in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Bern und sämtlichen Bus- und Tramverbindungen.

Seit 2009 nutzen wir die renovierte 7-Zimmer Wohnung mit Altbau-Charme für die Hebammenpraxis und Therapien. Es hat 5 Praxisräume, ein Wartzimmer, ein Büro, eine kleine Küche, einen Materialraum und 2 WCs.

Einen grossen Teil unserer Arbeit leisten wir bei den Familien zuhause, d.h. wir sind oft unterwegs auf Hausbesuchen- mit dem Auto, Velo, Vespa oder ÖV. Die Praxisräume nutzen wir für Schwangerschaftskontrollen, Beratungen vor und nach der Geburt, Stillberatungen, individuelle Geburtsvorbereitung, Akupunktur, Trageberatung uvm. Wir nutzen die Praxis auch für Büroarbeiten, Administration, Materialzentrale, eigene Sitzungen, Coachings und Ausbildung sowie gesellige Teamanlässe, so z.B. die legendären Kinoabende. Und manchmal übernachten wir sogar in der Praxis, weil wir von einer Frau mit beginnenden Wehen nicht weiter wegkönnen oder es sich nach einer Geburt in der Nacht nicht lohnt, nach Hause zu fahren… So ist die Praxis unserem Team ein liebgewonnenes «berufliches Zuhause», unsere Zentrale und Ort zum Auftanken, Austauschen, Ankommen und wieder Aufbrechen im anspruchsvollen Hebammenalltag.

Bei uns finden auch die Sitzungen der «Kommission Freipraktizierende Hebammen Kanton Bern», des Vorstandes des Schweizerischen Hebammenverbandes Sektion Bern sowie des «Qualitätszirkels der Hausgeburtshebammen» statt.

Geschichte

Gegründet wird 9punkt9 am 9.9.2007 von Christin Tlach, Claudine Blanc Arnold und Carole Lüscher aus der ehemaligen Hebammengemeinschaft und dem Hebammenladen am Bollwerk 35 in Bern.

logo 9punkt9 alt

Damals werden im Gesamten 4 Räume genutzt: ein Gemeinschaftsbüro, die Praxis und Therapien finden in einem Raum statt, und der Laden befindet sich in einem dritten kleinen Raum. Zudem wird für Kurse ein grosser Kursraum im Dachstock gemietet. 2009 wird das 9punkt9 vergrössert und zieht mit der Praxis und dem Laden an die Effingerstrasse 4 am Hirschengraben. Nun befindet sich die Praxis mit den angegliederten Therapien im ersten Stock, und der Laden im Erdgeschoss. Der Kursraum wird bis 2015 im Bollwerk belassen. 2011 verlässt Claudine Blanc das Unternehmen und Christin Tlach und Carole Lüscher führen das 9punkt9 weiter. In den darauffolgenden Jahren wird das Ladensortiment sowie die Angebote in der Hebammenpraxis laufend ausgebaut. Es können zusätzliche Mitarbeiterinnen angestellt werden und das Team wächst zu 14 Mitgliedern an. Francisca Hirsch Schneider, die erste Mitarbeiterin und Angestellte, übernimmt immer mehr auch Führungsaufgaben und ist ab 2012 in der Geschäftsleitung.

Anfang 2017 entscheidet sich die Geschäftsleitung, die Abteilungen Laden und Praxis/Kurse zu trennen und unabhängig weiterzuführen. So entsteht aus dem Laden die “A&O Bauch, Baby, Laden und Beratung GmbH” mit Christin Tlach als Inhaberin und Geschäftsführerin. Die Praxis und Kurse werden unter 9punkt9 weitergeführt mit Carole Lüscher-Gysi und Francisca Hirsch Schneider als Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen. Das 9punkt9 erhält im September 2017 ein neues Logo. Am 9.9.2017 wird das 10-jährige Jubiläum gefeiert sowie das “Zentrum für Salutogenese rund um die Geburt” gegründet.

logo 9punkt9

Inzwischen sind wir ein wachsendes Team, das sich mit Liebe zum Beruf für die Familien einsetzt.

Leitbild

9punkt9 umfasst ein Dienstleistungsangebot rund um die Geburt mit dem Fokus auf den 18 Monaten der Primärzeit, d.h.9 Monate Schwangerschaft, Geburt und 9 Monate nach der Geburt – daher der Name 9punkt9.

Zu den Angeboten gehören:

  • Praxis: Hebammensprechstunde, Beratung, Schwangerschaftskontrollen, Begleitung Risikoschwangerschaft, Hausgeburt, Wochenbettbegleitung, Stillberatung sowie die Vermittlung von Therapien
  • Kurse: Schwangerschaftsyoga, Geburtsvorbereitung, Rückbildungsgymnastik, Pilates, Tragetuchkurse

Der ideelle Zweck und das Ziel der 9punkt9 GmbH ist die Unterstützung der Physiologie rund um die Geburt und die Schaffung eines Raumes/Zentrums, das die Hebammenkunst gezielt fördert und einsetzt als eine auf die Ressourcen der Mutter, des Kindes und des Vaters fokussierte, individuelle und sorgfältige Geburtshilfe. Als orientierungsgrundlagen dienen die Salutogenese und Erkenntnisse aus der „evidence based midwifery“ (Statuten 9punkt9 GmbH 2007).

Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit sind natürliche und gesunde Vorgänge, die es zu bewahren und zu beschützen gilt. Gesundheit und Wohlbefinden der Familie stehen im Zentrum, wir bieten Unterstützung in Übergangs- und Krisensituationen.

Die 18 Monate rund um die Geburt prägen unsere Primärgesundheit, d.h. unser Potenzial an Gesundheit. In diesen 18 Monaten werden die bedeutenden Systeme ausgebildet, die über unsere lebenslange Gesundheit bestimmen. 9punkt9 leistet mit dem salutogenetischen Ansatz einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit des einzelnen Menschen (Mutter und Kind) sowie der Gesellschaft als Ganzes.

Gründung und persönliche Motive

Das 9punkt9 wurde gegründet

  • um Frauen, Männern, Kindern und deren Angehörigen mit Dienstleistungen rund um die Geburt den Zugang zur Salutogenese zu ermöglichen
  • um Menschen in anderen Übergangsphasen einen Ort zu bieten, an dem sie unterstützt werden.
  • um uns und unseren Mitarbeiterinnen einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem wir uns wohl fühlen und der Arbeitsort und unsere Arbeit uns psychisch und physisch gesund erhält.
  • um ein Geschäfts Modell zu realisieren, in dem die Salutogenese auch als Grundlage für die Geschäftsführung und die Arbeit der Geschäftsleitung dient.

Zukunftsperspektiven

Wir bemühen uns, die Dienstleistungen von 9punkt9 stetig zu überprüfen, zu verbessern und weiter zu entwickeln und sind stetig daran, unser Angebot weiter auszubauen.

9punkt9 will die Salutogenese als ein anderer Fokus auf Gesundheit und Krankheit in der Gesellschaft bekannt machen.

Kommunikation der Dienstleistungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Unsere Homepage bietet jederzeit aktuelle Informationen zu allen Angeboten von 9punkt9. Durch die Zusammenarbeit mit freipraktizierenden Hebammen, Spitälern, Ärztinnen und Ärzte, Mütterberaterinnen sowie Therapeutinnen entsteht ein interdisziplinäres Netz, das den Kundinnen und Kunden den Zugang zu ergänzenden Dienstleistungen ermöglicht sowie die Angebote von 9punkt9 bekannt macht.

Einzigartigkeit

Der klare Fokus aller Dienstleistungen auf die Salutogenese und die ganze Primärzeit ist ein Merkmal, das 9punkt9 abhebt von anderen Angeboten rund um die Geburt. Die Salutogenese wird nicht nur in der salutogenetischen Hebammenarbeit gelebt, sondern steht auch im Zentrum der Mitarbeiterinnenführung und -ausbildung. Es gibt kein anderes «Zentrum für Salutogenese rund um die Geburt» und macht deshalb das 9punkt9 zu etwas Einzigartigem, nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

Grundhaltung

Wir respektieren unsere Kundinnen und Mitarbeiterinnen so wie sie sind.

Wir haben gegenüber unseren Kundinnen und Mitarbeiterinnen eine positive, liebevolle, freundliche und interessierte Grundhaltung. Dies kommt in Sprache, Mimik und Gestik zum Ausdruck.

Wir würdigen die Lebenssituation und auch die Möglichkeiten und Grenzen unserer Kundinnen und Mitarbeiterinnen. Jede wird als Individuum angesehen, als einzigartige Persönlichkeit mit ihrem beruflichen, persönlichen und familiären Hintergrund.

Wir schaffen eine vertrauensvolle, angenehme Atmosphäre, in der sich Kundinnen und Mitarbeiterinnen aufgehoben und sicher fühlen.

Wir sind kompetente Begleiterinnen und Ansprechpersonen und arbeiten nach salutogenetischen Prinzipien.

Wo willkommen, bieten wir Unterstützung an. In Beratungen berücksichtigen wir die Regeln der „Informierten Wahl“ sowie der „Kundinnenzentrierten Beratung“.

Wir achten auch auf uns selbst, das Team und das gesamte 9punkt9.

Betreuungsmodell

Eine salutogenetische Orientierung bedeutet eine Ausrichtung auf sogenannt attraktive Gesundheitsziele und Erschliessen bzw. Schaffen hilfreicher Ressourcen.

Differenzierter werden folgend sieben Merkmale genannt.

Salutogenetische Orientierung bedeutet, dass die Menschen bzw. Methoden sich:

  1. an Stimmigkeit, aufbauender Kohärenz, Verbundenheit orientieren;
  2. auf Gesundheit (attraktive Ziele, Vorstellungen) ausrichten;
  3. auf Ressourcen ausrichten;
  4. das Subjekt und Subjektive (Selbstwahrnehmung, subjektive Theorien, Eigenaktivität usw.) wertschätzen;
  5. Aufmerksamkeit für systemische Selbstorganisation und -regulation (auch Selbstheilungsvermögen) haben (individuell und kontextbezogen: sozial, kulturell, global;)
  6. dynamisch sowohl prozess- als auch lösungsorientiert denken und auf Entwicklung und Evolution achten.
  7. mehrere Möglichkeiten einschliessen: z.B. sowohl salutogenetisch als auch pathogenetisch.

Was heisst dies für uns als Hebammen?

Was ist ein hebammenspezifisches oder salutogenetisches Betreuungsmodell in Bezug auf die Begleitung einer schwangeren Frau, resp. Paares?

Wir halten uns an das Betreuungsmodell – CCCC

  • Continuity of care: Kontinuität der Betreuung
  • Choice: Wahl (informierte Wahl)
  • Control of woman: Selbstkontrolle/-verantwortung, ressourcenorientiert
  • Woman Centered care: Die Frau im Zentrum / individueller Betreuungsplan
Finanzielles

Die Leistungen der Hebammen werden ohne Belastung von Franchise und Selbstbehalt von der Grundversicherung übernommen.

Leistungen vor der Geburt

  • 7 Kontrolluntersuchungen in der normalen Schwangerschaft
  • Betreuung der Risikoschwangerschaft in Zusammenarbeit mit der Ärztin oder dem Arzt
  • Beitrag von CHF 150.- an einen Geburtsvorbereitungskurs oder für ein Beratungsgespräch bei der Hebamme

Leistungen bei der Geburt

  • Leitung der Geburt in einem Geburtshaus oder zuhause (inklusive Material)
  • Assistenz einer Berufskollegin aus geburtshilflichen Gründen bei einer Geburtshaus- oder Hausgeburt
  • Überwachung zuhause vor einer geplanten Spitalgeburt und Betreuung einer Fehlgeburt

Leistungen nach der Geburt

  • Betreuung zuhause durch eine Hebamme bis 56 Tage nach der Geburt. Ohne ärztliche Verordnung sind 10 Besuche vorgesehen. Bei Erstgebärenden, nach Kaiserschnitt, bei Mehrlingen oder behindertem Kind 16 Besuche. Falls Komplikationen auftreten, kann die Hebamme auf ärztliche Verordnung hin noch mehr Besuche machen.
  • Nachkontrolle sechs Wochen nach der Geburt
  • Insgesamt 3 Stillberatungen während der gesamten Stillzeit

Quelle: Schweizerischer Hebammenverband SHV

Ethikkodex

Wir sind bemüht, unsere Tätigkeiten gegenüber uns selbst und unseren Kunden nach grundlegenden ethischen Prinzipien zu gestalten. Wir halten uns dabei an den Ethikkodex des internationalen (ICM) und Schweizerischen Herbammenverbandes (SHV). Siehe unten.

Unser Ziel ist es durch ein handhabbares, relevantes Qualitätsmanagement die Güte unserer Leistungen (Angebote) zu erhalten oder zu steigern.

Wir halten, was wir versprechen (Werbung, Beratung, Produkte …).

Wir schützen die Intimität unserer Kunden und Mitarbeiter. Es gilt dabei die „Regelung Datenschutz“ der 9punkt9 GmbH.

Wir verstehen unsere Angebote als einen Beitrag zur Förderung der Gesundheitserhaltung des Individuums und der Gesellschaft mit ihren sozialen Strukturen.

Unsere Angebote sensibilisieren zur Überprüfung und Reflexion des eigenen Lebensstils.

Wir anerkennen die Grenzen und Möglichkeiten unserer Kunden, Mitarbeiter und unser selbst auch bzgl. unserer Kompetenzen.

Wir anerkennen die Grenzen und Möglichkeiten unserer Kunden, Mitarbeiter und unser selbst auch bzgl. unserer Kompetenzen.

Wir stützen unser Denken und Handeln auf eine wissenschaftliche Grundlage (Natur- und Geisteswissenschaften). Wir halten uns dabei an die Erkenntnisse der Evidenzbasierten Medizin (Evidence based midwifery).

Internationaler Ethik-Kodex für Hebammen

Der Internationale Hebammenverband (International Confederation of Midwives) ICM hat zum Ziel, den Standard der Betreuung von Frauen, Säuglingen und Familien in der ganzen Welt durch Förderung, Ausbildung und entsprechenden Einsatz der professionellen Hebamme zu verbessern. Im Einklang mit seinem Ziel – Gesundheit für Frauen – und mit Ausrichtung auf die Hebammen gibt der ICM den folgenden Kodex bekannt, welcher als Grundlage für Ausbildung, Berufsausübung und Forschung der Hebammen dient. Dieser Kodex anerkennt die Frau als Person, strebt nach Gerechtigkeit für alle Menschen und setzt sich für eine allen zugängliche Gesundheitsversorgung ein. Der Kodex beruht auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und der Würde aller Mitglieder der Gesellschaft.

Der Ethik-Kodex

Beziehungen der Hebamme

  1. Hebammen respektieren das Recht der Frau, informiert zu sein und auswählen zu können, und fördern deren Bereitschaft, die Verantwortung für die Entscheidungen zu übernehmen.
  2. Hebammen arbeiten mit Frauen und unterstützen deren Recht, sich aktiv an Entscheidungen betreffend ihre Betreuung zu beteiligen. Sie bestärken die Frauen, bei Themen, welche die Gesundheit von Frauen und deren Familien in ihrer Kultur/ihrer Gesellschaft betreffen, für sich
    selbst zu sprechen.
  3. Hebammen, gemeinsam mit Frauen, arbeiten mit politischen Instanzen und geldgebenden Trägerschaften zusammen, um die Bedürfnisse der Frauen bezüglich Gesundheitsversorgung zu definieren und um sicher zu stellen, dass Beiträge – unter Berücksichtigung von Prioritäten und Verfügbarkeit – gerecht verteilt werden.
  4. Hebammen unterstützen sich gegenseitig in ihrer Berufsrolle und pflegen und fördern aktiv sowohl das eigene als auch das Selbstwertgefühl anderer.
  5. Hebammen arbeiten mit anderen Berufsgruppen des Gesundheitswesens zusammen, sie ziehen sie bei und überweisen ihnen Frauen, wenn deren Bedarf an Betreuung ihre Kompetenzen überschreitet.
  6. Hebammen anerkennen die wechselseitige Abhängigkeit der Menschen in ihrem Tätigkeitsbereich und sind aktiv bestrebt, Konflikte, die dabei auftreten können, zu lösen.

Berufsausübung der Hebamme

  1. Hebammen sorgen für die Betreuung und Pflege von Frauen und Familien, die Kinder bekommen. Sie respektieren dabei die kulturelle Vielfalt und setzen sich gleichzeitig für die Abschaffung schädlicher Bräuche und Sitten innerhalb dieser Kulturen ein.
  2. Hebammen fördern realistische Erwartungen der Frauen auf die Geburt innerhalb ihrer Gesellschaft, mit der Mindesterwartung, dass keine Frau durch Empfängnis oder Geburt in Gefahr gebracht wird.
  3. Hebammen nutzen ihr berufliches Können und Wissen, um eine sichere Geburtshilfe in allen Umgebungen und Kulturen zu gewährleisten.
  4. Hebammen gehen bei den Frauen, die ihre Unterstützung suchen, auf deren psychologische, physische, emotionale und spirituelle Bedürfnisse ein, wie auch immer die Umstände sein mögen.
  5. Hebammen sind, was die Förderung der Gesundheit betrifft, Vorbilder für Frauen während ihres ganzen Lebenszyklus’, für Familien und für andere Berufsgruppen des Gesundheitswesens.
  6. Hebammen streben aktiv persönliche, intellektuelle und professionelle Weiterentwicklung während ihrer beruflichen Laufbahn an und integrieren diese fortlaufend in ihre Berufsausübung.

Professionelle Verantwortung der Hebamme

  1. Hebammen behandeln Informationen der Frauen und Familien, die sie betreuen, vertraulich, um den Persönlichkeitsschutz zu wahren. Sie verlassen sich bei der Weitergabe dieser Informationen auf ihr Urteilsvermögen.
  2. Hebammen sind für ihre Entscheidungen, ihr Handeln sowie für die Konsequenzen, die daraus bei der Betreuung der Frauen entstehen können, verantwortlich.
  3. Hebammen können sich weigern, an Handlungen teilzunehmen, die ihrer inneren moralischen Einstellung widersprechen; die Gewichtung der persönlichen Einstellung soll Frauen jedoch nicht grundlegende Gesundheitsversorgung vorenthalten.
  4. Hebammen beteiligen sich an der Entwicklung und Durchführung von gesundheitspolitischen Massnahmen, welche die Gesundheit von allen Frauen und Familien, die Kinder bekommen, fördern.

Förderung des Wissens und Könnens und der Berufsausübung der Hebammen

  1. Hebammen stellen sicher, dass die Förderung ihres Wissens und Könnens auf Aktivitäten beruht, welche die Rechte der Frau als Person schützen.
  2. Hebammen entwickeln und verbreiten ihr Wissen und Können mittels verschiedenster Prozesse, wie beispielsweise gegenseitige Überprüfung und Forschung.
  3. Hebammen nehmen aktiv an der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Hebammen teil.

Angenommen vom Rat des Internationalen Hebammenverbandes (ICM Council) in Vancouver, Mai 1993. Deutsche Übersetzung angenommen von der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Hebammenverbandes SHV in Zürich vom 3. Mai 1994.

Qualitätsmanagement / QZ

Als Inhaberinnen einer Zentralstellennummer sind wir verpflichtet, uns an den Vertrag zwischen Schweizerischem Hebammenverband und den Krankenversicherern zu halten. Dies beinhaltet, dass wir uns an die Qualitätsstandards des Hebammenverbandes halten.

  • Wir führen die Statistik des Schweizerischen Hebammenverbandes zur Tätigkeit der Freipraktizierenden Hebammen über alle Hebammenleistungen
  • Wir halten uns an die berufsspezifischen Qualitätsstandards des Schweizerischen Hebammenverbandes
  • Wir rechnen nach dem Leistungsvertrag zwischen Schweizerischen Hebammenverband und den Krankenversicherern ab
  • Wir besuchen mindestens zwei fachspezifische Weiterbildungstage im Jahr

Extern:

  • Wir nehmen an den Sitzungen und Versammlungen des Hebammenverbandes der Sektion Bern teil
  • Wir nehmen an den Sitzungen und Versammlungen der freipraktizierenden Hebammen der Sektion Bern teil
  • Wir sind Mitglied beim Qualitätszirkel der Hausgeburtshebammen Kanton Bern und treffen uns 10x jährlich

Internes Qualitätsmanagement:

  • Teamsitzung mit aktuellen Fallbesprechungen (1.5 Stunden pro Woche)
  • Persönliches fallbezogenes Coaching für die Hebammen ohne zweijährige Berufserfahrung (1 Stunde pro Woche)
  • Interne Weiterbildungen (3 Stunden pro Monat)
  • Üben von Notfallsituationen (2-mal pro Jahr jeweils 4.5 Stunden)
  • Regelmässige Überarbeitung der Patientinnendokumentation und eigenen Merkblättern
  • Feedback einholen von Klientinnen
  • Interdisziplinärer Austausch mit externen Fachpersonen (GynäkologInnen, KinderärztInnen, HausärztInnen, Mütterberatung, PsychologInnen, Labor u.a.)
Mitgliedschaften und Engagements

Wir sind Mitglied und engagieren uns:

  • Schweizerischer Hebammenverband (Einzelmitgliedschaften sowie als Praxis)
  • Qualitätszirkel der Hausgeburtshebammen Kanton Bern
  • HebammenZentrale Kanton Bern
  • Kommission Freipraktizierende Hebammen Kanton Bern (Bettina Leuenberger & Carole Lüscher)
  • Sounding Board (Beratung) des Schweizerischen Hebammenverbandes (Carole Lüscher)
  • Fokusgruppe der «Berufskonferenz für Hebammen» zur Überarbeitung der Abschlusskompetenzen Hebammen BSc und MSc (Teil der Verordnung zum zukünftigen Gesundheitsberufegesetz) (Carole Lüscher)
  • Vereidigte Fachrichterin Schiedsgericht in Sozialversicherungsstreitigkeiten für Hebammen, Justizdirektion Kanton Bern (Carole Lüscher)
  • KMU Stadt Bern
Presse

Allgemeines aus der Presse

Hier finden Sie finden Sie interessante Artikel zur Hebammenarbeit.

9punkt9 in der Presse

Auch in Bern werden mehr Geburtshäuser entstehen
Als frei praktizierende Hebamme betreut Carole Lüscher-Gysi auch Hausgeburten. Als Konkurrenz zum Spital sieht sie sich nicht.

Am Puls des Lebens
Der Alltag einer Hebamme beschränkt sich nicht nur auf Geburtshilfe. «Wenn wir wollen, dass es dem Kind gut geht, müssen wir schauen, dass es der Mutter gut geht», sagt die Hebamme Carole Lüscher. mehr lesen…

Geburtsschmerz
Carole Lüscher zum Thema Geburtsschmerz im Blick

Mit Händen, Ohren, Augen, Nase
WOZ Nr. 09/2011 vom 03.03.2011 mit Nadia Ruchti

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